Über Morisot-Art Pictures

Was verstehe ich unter fotografischer Kunst ?


Fotografische Kunst entsteht dann, wenn ein Foto nicht nur Wirklichkeit abbildet, sondern eine eigene Aussage, Idee oder emotionale Wirkung vermittelt.


Für mich bedeutet fotografische Kunst:


1. Interpretation statt Dokumentation

Es geht nicht darum, nur zu zeigen, was da ist, sondern darum, wie es gesehen wird. Perspektive, Ausschnitt, Licht, Farbe und Moment werden bewusst gewählt, um eine Stimmung, ein Thema oder eine Haltung auszudrücken.


2. Idee und Konzept

Ein künstlerisches Foto folgt einer inneren Vorstellung:

Eine Fragestellung oder ein Thema

Eine Bildserie oder ein zusammenhängendes Projekt

Ein persönlicher Blick auf die Welt


Das Bild entsteht nicht zufällig, sondern als Teil eines gestalterischen Gedankens.


3. Gestaltung als Ausdrucksmittel

Elemente wie:


Licht und Schatten

Linien, Formen, Strukturen

Farbe oder Reduktion

Schärfe, Unschärfe, Bewegung

werden gezielt eingesetzt, um Wirkung zu erzeugen.


4. Transformation der Realität

Fotografische Kunst darf Realität verändern:

Durch Auswahl und Reduktion

Durch Perspektive und Timing

Durch Nachbearbeitung oder Bildverschmelzung

Durch das Zusammenführen mehrerer Ebenen


So entsteht ein Bild, das über die reine Aufnahme hinausgeht.


5. Persönliche Handschrift

Entscheidend ist die eigene Bildsprache:

Wiedererkennbare Motive oder Themen

Eine bestimmte Farb- oder Lichtästhetik

Ein konsistenter Stil


Kurz gesagt:

Fotografische Kunst ist Fotografie als Ausdruck von Wahrnehmung und Idee – nicht nur das Festhalten eines Moments, sondern das Gestalten einer eigenen visuellen Wirklichkeit.


Workflow

Als Fotograf arbeite ich mit Fuji APS-C Kameras, deren kompakte Bauweise, hohe Bildqualität und charakteristische Farbwiedergabe meinen gestalterischen Ansatz unterstützen. Mein Fokus liegt auf Motiven aus Natur, Architektur, Kunst und dem menschlichen Umfeld. Dabei suche ich gezielt nach Strukturen, Linien, Lichtstimmungen, Farben und Momenten, die sich später miteinander verbinden lassen.


Je nach Situation fotografiere ich im RAW-Format, wenn maximale Bildqualität, hoher Dynamikumfang und größtmögliche Flexibilität in der Nachbearbeitung erforderlich sind. Für Projekte mit direktem Ergebnis oder einem schnelleren Workflow nutze ich JPEG, oft unter Einsatz der Fuji Filmsimulationen, um bereits in der Kamera eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.


Die einzelnen Aufnahmen verstehe ich als visuelles Rohmaterial. In der anschließenden Bildauswahl analysiere ich die Motive nach formalen und gestalterischen Kriterien wie Struktur, Perspektive, Farbwirkung, Lichtführung und inhaltlicher Beziehung.


Im nächsten Schritt beginnt der eigentliche kreative Prozess:

Mehrere Bilder werden digital miteinander kombiniert und verschmolzen. Durch das Arbeiten mit Ebenen, Transparenzen, Masken und gezielten Anpassungen von Farbe, Kontrast und Licht entstehen neue Zusammenhänge. Natürliche Strukturen können mit architektonischen Linien verschmelzen, menschliche Silhouetten werden Teil von Landschaften oder urbane Elemente verbinden sich mit künstlerischen Details.


Ziel dieses Prozesses ist nicht eine klassische Collage, sondern die Entwicklung eigenständiger Bildkompositionen, in denen reale Motive zu einer neuen visuellen Einheit zusammenfinden. So entstehen Arbeiten, die zwischen Dokumentation und Interpretation stehen und aus einzelnen Momentaufnahmen eine neue, zusammenhängende Bildwelt formen.


Warum Fuji APS-C

Warum ich mit Fuji arbeite



Die Entscheidung für das Fuji APS-C System ist sowohl technisch als auch gestalterisch begründet. Für meinen fotografischen Workflow – das Sammeln visueller Fragmente aus Natur, Architektur, Kunst und dem menschlichen Umfeld und deren spätere Verschmelzung zu neuen Bildwerken – bietet das System

mehrere entscheidende Vorteile.



1. Bildqualität und Sensorleistung

2. Farbwiedergabe und Filmsimulationen

3. Kompaktheit und Mobilität

4. Objektivqualität und Systemcharakter

5. Gestalterische Arbeitsweise und Haptik

6. APS-C als gestalterischer Kompromiss

7. Bedeutung für meinen künstlerischen Prozess


Fazit


Das Fuji APS-C System unterstützt meinen gestalterischen Ansatz optimal: Es verbindet hohe technische Qualität mit Mobilität, einer charakteristischen Farbwiedergabe und einer bewusst fotografischen Arbeitsweise. Dadurch kann ich vielfältige visuelle Elemente sammeln und sie später zu neuen, eigenständigen Bildkompositionen verschmelzen.